Fraternité de Tibériade Fraternité de Tibériade Fraternité de Tibériade

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Das Jahr Nazareth

naz1Das bedeutet ein oder auch zwei Jahre in einem kleinen Haus in Neuville für eine junge Familie mit oder ohne Kinder.

Man lebt diese Zeit im Geiste von Nazareth : ein einfaches Leben, zurückgezogen und betend, um sich in einem ausgeglichenen Leben zu verwurzeln. Der Vater der Familie sollte dabei seiner Arbeit weiterhin nachgehen oder eine andere in der Region finden.

Es wird in der Nähe und im Austausch mit der Bruderschaft von Tibériade gelebt : regelmäßige Besuche von Brüdern und Schwestern in der Familie und Teilnahme des Paares bei bestimmten Messen in der Gemeinschaft.

Diese Zeit bereitet das Paar auch auf eine zukünftige Mission vor. Die Entscheidungen können sehr verschieden sein. Sie werden im Schoß der Familie empfangen und zusammen mit der Bruderschaft entschieden.

Falls Sie interessiert sind, schreiben Sie uns.

Es konnten bereits fünf Familien die Erfahrung eines Jahres Nazareth leben. Hier das Zeugnis einer von ihnen:

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Catherine und Jean-Grégoire

Unsere zwei Jahre des Lebens „in Nazareth“ könnte man unter den Stichworten „Intimität“ und „Einfachheit“ zusammenfassen.

Zuerst einmal konnten wir Intimität zwischen uns leben. Nach zwei Jahren Arbeit im Libanon, ein Leben, das sehr nach außen gerichtet war, war es Zeit sich auszuruhen. Durch den Tagesablauf des Lebens von Nazareth, dieses „zurückgezogenere“ Leben, waren wir ganz offiziell in familiärer Intimität. Ein Wochenende im Monat z.B. reservierten wir für uns. Dies machte uns für die anderen mehr bereit !

Auch Intimität mit Gott...durch unsere vielen Gebetszeiten, allein, als Paar und mit der Familie; durch das Lesen des Wortes Gottes; durch intellektuelle Vertiefung unseres Glaubens (ein Glaubenskurs auf Kassette)...

Intimität auch mit den Brüdern und Schwestern von Tibériade: eine sehr einfache und bereichernde Gemeinschaft, eine echte Unterstützung während der ganzen Zeit von Nazareth.

Diese zwei Jahre waren auch eine Schule der Einfachheit oder besser: der Vereinfachung. Der Wohnort und das „kleine Gehalt“ drängen zu einem Leben ohne Aufwandt. Das Zusammenspiel der Orte bewirkt, dass man vor Gott ist, wenn man in Nazareth eintritt: unsere Beziehungen mit den Menschen um uns herum waren ganz echt.

naz3Alles in allem, was bleibt davon? Es ist nun sechs Jahre her, dass wir Nazareth verlassen haben...nicht sehr weit weg (20 Meter), aber es ist nicht mehr dasselbe. Dennoch haben diese zwei Jahre es uns erlaubt, unsere Grundlagen auf Gott zu bauen. Diese gesegnete Zeit hat uns geprägt und uns ermutigt, mit Gott und seiner Kirche verbunden zu bleiben. Es hat uns großen Elan gegeben, uns in der Pfarrgemeinde zu engagieren. Wir versuchen auch eine gewisse Einfachheit in unserer Lebenswahl zu behalten.